Am Mittwoch, 11. September 2019, wird die 25. Herbsttagung der Berliner Schulleitungen, durchgeführt vom IBS, stattfinden!


Bereits zum 24. Mal lud der IBS alle Mitglieder der Berliner Schulleitungen ein, um gemeinsam über ein brennendes Thema nachzudenken und Erfahrungen auszutauschen. Mit der Herbsttagung des IBS gestalten wir seit mehr als 20 Jahren die zentrale Veranstaltung in Berlin für schulformübergreifende Fortbildung und Kommunikation für Schulleitungsmitglieder.
Die IBS-Herbsttagungen wurden stets durch namhafte Wissenschaftler und Vertreter aus der Praxis bereichert.
Erinnern Sie sich noch?
 
2017

Das 24. Mal fand am 27. September 2017 die Herbsttagung des Interessenverbands Berliner Schulleitungen (IBS) statt. Zum Thema „Eigenverantwortliche Schule - Schulleitungen stärken" wurden die Mitglieder Berliner Schulleitungen in das Tagungshotel am Berliner Hauptbahnhof eingeladen. Das Interesse war groß! Ca. 100 Teilnehmer*innen nahmen an der Tagung teil. Eröffnet wurde die Veranstaltung von der stellvertretenden IBS Vorsitzenden Astrid Busse.
Den Hauptvortrag der diesjährigen Tagung hielt Herr Duveneck, Leiter der Abteilung II der Senatsverwaltung für Bildung, zum Thema von

„Handlungsspielräume in der eigenverantwortlichen Schule".
 
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Die Module der Herbsttagung 2017 im Überblick:
Modul 1 Schulaufsicht im Wandel von Herrn Jacobs
Herr Jacobs startete sein Modul mit einer kurzen Vorstellungsrunde, damit alle Teilnehmer*innen im weiteren Verlauf der Veranstaltung, in einer sehr ungezwungenen Atmosphäre miteinander ins Gespräch kommen konnten und den jeweiligen Background des Gegenübers kannten. Vor allem erfragte er, wie die jeweilige Sicht auf die Schulaufsicht ist und welche negativen und positiven Erfahrungen die Teilnehmer*innen mit ihren Schulaufsichten gemacht hatten. Diese Vorerfahrungen wurden im Laufe der Veranstaltung aufgegriffen, diskutiert und es wurden Alternativen und Erwartungen an die Zusammenarbeit mit der Schulaufsicht allgemein formuliert. Auch hier wurde deutlich, dass es neben strukturellen Aspekten vor allem auf die persönlichen Voraussetzungen der Mitarbeiter*innen ankommt. Hinsichtlich struktureller Veränderungen wurde auf die anders organisierte Zuständigkeit der Schulaufsichten in Hamburg verwiesen, die gerade bei den Übergängen von der Grundschule zu Sekundarstufe I und weiter zur Sekundarstufe II koordinierender arbeiten kann. In diesen Gesprächen wurden von Herrn Jacobs immer auch wieder die Aufgaben der Berliner Schulaufsicht deutlich gemacht, gewachsene Strukturen aufgezeigt und moderne, innovative Veränderungsbestrebungen dargestellt. Insbesondere wurde der Spagat zwischen Beratung und Kontrolle durch die Schulaufsicht aufgezeigt. Im Ergebnis wurde deutlich, dass mit der zunehmenden Eigenverantwortung der Schulen auch die Rolle der Schulaufsicht Veränderungen unterworfen ist, die von modernen Schulaufsichtsbeamt*innen zunehmend wahrgenommen werden. Hier schauen wir verstärkt auf die Aufgabe der Schulaufsicht als Berater der Schulleitungen und einem Gesprächspartner auf Augenhöhe.
Modul 2 Change Management von Frau D. Wietfeldt
Wie kann ich Veränderungsprozesse in der Schule professionell und nachhaltig gestalten? Diese bekannte „Gretchenfrage“ leitet wohl in der Regel alle Prozesse von Schulentwicklung ein, wurde aber von der Referentin von einer eher ungewohnten Seite in die Diskussion eingebracht, womit gleich zu Beginn das aufmerksame Interesse der gut besuchten Arbeitsgruppe geweckt war. Der spannende Ansatz lag in der Betrachtung von psychologischen und emotionalen Faktoren im Prozess der an der Schulentwicklung beteiligten Akteure. So können schon emotionale Ängste und Vorbehalte gefährliche Stolpersteine für jede Form von Veränderungsprozessen sein. Eine erste Erkenntnis, die den Teilnehmern von der Referentin sehr überzeugend vermittelt wurde, lautet: Veränderungen bilden sich in Emotionen ab, wozu auch Ängste über den Verlust von Vertrautem gehören und sogar von einer „Chaosatmosphäre“ begleitet sein können. Kurz und gut: bei allen Maßnahmen, die insbesondere größere Veränderungen zum Ziel haben, geht es neben der Sachebene eben auch um emotionale und psychologische Faktoren, will heißen, es geht um eine prozessorientierte Wahrnehmung von komplexen Prozessen. Am Ende der Veranstaltung zeigten die Teilnehmer durch einen deutlichen Beifall ihre Anerkennung für die gelungene Vermittlung wertvoller Erkenntnisse.
Modul 3 Führen durch Kommunikation von Herrn H. Harnos
Zum Beginn des Referates von Herrn Harnos zeichnete sich das große Interesse an dem Thema „Führen durch Kommunikation“ durch den Mangel an Sitzgelegenheiten für alle Interessenten aus. Diese logistische Herausforderung hatten die Organisatoren der Herbsttagung jedoch schnell und unkompliziert gemeistert. Sodass alle Besucher umgehend in das spannende Thema einsteigen konnten. Nach einem kurzen Überblick über die rechtlichen Grundlagen zur Verantwortlichkeit der Schulleiter*innen wurden den Teilnehmer*innen die vielfältigen Kommunikationsstrukturen innerhalb der Schule aber auch jene, die die weit verzweigten Außenkontakte betreffen, in einem anwachsenden Schaubild dargestellt. Dies so komprimiert dargestellt zu bekommen, hatte für alle einen AHA-Effekt. Kommunikation auf so vielen Ebenen muss gekonnt sein und verlangt nach differenzierten Strukturen um diese bewältigen zu können. Diese Strukturen wurden infolge am Beispiel der Aufgabenfelder in sich selbst organisierenden Systemen- wie zum Beispiel auch von Schule - im Detail aufgezeigt. In der anschließenden Gesprächsrunde tauschten die Teilnehmer*innen ihre Erfahrungen und best-practice-Beispiele aus. Diskutierten das Für und Wider von Kommunikationserleichterungen und –strukturen an der eigenen Schule. Herr Harnos griff viele dieser Hinweise auf, entwickelte sie weiter, diskutierte sie kritisch und gab Anregungen zur Umsetzung von Ideen an den eigenen Schulen. Am Ende verließen alle 26 Teilnehmer*innen mit neuen Vorstellungen und Ideen für die eigene Kommunikation und der Entwicklung von Kommunikationsstrukturen an ihren Schulen dieses Modul
Modul 4 Beschwerdemanagement in der Schule und in der Schulverwaltung von Frau S. Gomis und Herrn M. Schulte
Die Referenten stellten die Aufgaben und die Arbeitsweise des Beschwerdemanagements in der Senatsschulverwaltung anschaulich und gut nachvollziehbar dar. Das Beschwerdema-nagement arbeitet absolut selbständig und somit auch unabhängig von anderen Abteilungen der Senatsschulverwaltung. Dieses Organisationskonzept soll ein objektives Herangehen an die jeweils anfallenden Vorgänge gewährleisten und jedwede Einflussnahme von anderer Sei-te ausschließen. Der Aufgabenbereich ist zudem strikt von allen Arbeitsbereichen getrennt, die sich mit den Aufgaben im Bereich von Disziplinarmaßnahmen beschäftigen.
Grundsätzlich können sich alle in der Schule tätigen Lehrkräfte und andere in der Schule täti-gen Pädagogen sowie Mitarbeiter in der Senatsschulverwaltung jederzeit mit ihren Anliegen an das Beschwerdemanagement wenden, wobei immer eine absolute Vertraulichkeit und Schweigepflicht gewährleistet ist.
Frau S. Gomis hat als Anti- Diskriminierungsbeauftragte ihren Arbeitsschwerpunkt im Bereich von Diskriminierungsfällen jedweder Art und steht ebenfalls jederzeit als Ansprechpartner für die Lehrkräfte und Pädagogen unabhängig von ihrer Funktion zur Verfügung. Die zahlenmä-ßig noch unzureichende personelle Ausstattung macht aber fast immer die Vereinbarung von Terminen nötig. Die Teilnehmer der Arbeitsgruppe begrüßten sowohl die Einrichtung des Be-schwerdemanagements als auch insbesondere ihre Arbeitsweise. Starker Applaus war eine schöne Belohnung für die Referenten.
Modul 5 Auf dem Weg zur inklusiven Schule von Mario Dobe, Projektleiter Inklusion in SenBJF
Mario Dobe leitete sein Modul kompetent und souverän, man merkt, dass er sich schon jahrelang mit der Thematik der Inklusion auseinandersetzt.
Die Teilnehmer des Moduls waren sich darüber einig, dass sich das Bewusstsein und die Akzeptanz gegenüber der inklusiven Schule im Vergleich zum Beginn des Inklusionsprozesses verbessert haben. Doch zwischen Theorie und Praxis gibt es eine große Diskrepanz - es fehlt das Fachpersonal, um den Schülerinnen die adäquate Förderung zu gewährleisten. Eine Verbesserung der Situation ist nicht zu erkennen.
Der IBS wird sich gleichwohl auch weiterhin energisch für angemessene Rahmenbedingungen einsetzen, ohne die alle Bemühungen um Inklusion scheitern müssen.

Abschluss-Vortrag mit Diskussion
Zum Ausklang der Tagung informierte Herr Blume; Leiter der Abtei¬lung I der Senatsverwaltung für Bildung, über aktuelle schulpolitische Themen und Probleme. Anschließend nahm sich Herr Blume viel Zeit, um auf die Redebeiträge zu aktuellen Problemen der Schulleiter*innen einzugehen. Der Vorstand des IBS blickt auf eine sehr gelungene Tagung, die in einer äußerst produktiven Atmosphäre stattfand, zurück.

 
 
      

    
2015 Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Herbsttagung 2015 stellten sich der Frage „Wie können wir Personalmanagement an der Schule effektiv betreiben und ungenutzte Potenziale entdecken und fördern?“


Hauptvortrag:
P e r s o n a l m a n a g e m e n t
an der Schule

 
(zum Herunterladen)
von Frau Dammann,


gehalten auf der Herbsttagung 2015 in Berlin
Einen sehr motivierenden Impuls gab Maja Dammann, Referatsleiterin für Personalentwicklung am Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung in Hamburg, im Hauptvortrag der Herbsttagung. Ihr Credo: Personalentwicklung ist dann erfolgreich, wenn sie systematisch betrieben wird. Der Schulleitung kommt dabei die Aufgabe zu, im kollegialen Dialog mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Balance zwischen Fürsorge und Aufgabenorientierung zu halten. Transparenz und klare Aufgabenverteilung sind wesentliche Voraussetzungen, um das Kollegium mitzunehmen auf dem Weg, die veränderten und deutlich erweiterten Anforderungen erfolgreich meistern zu können. Dabei helfen einfache Instrumente wie ein Anforderungsprofil, das konkret auf die ausgeschriebene Stelle und das Schulprofil bezogen ist, und ein Einarbeitungsplan, der es der neuen Lehrkraft ermöglicht, sich schnell und effizient einzubringen, aber auch Bilanzgespräche, die in vielfältigen Situationen eingesetzt werden können und der Schulleitung ein Feedback geben.
Frau Dammann stellte heraus, dass die Arbeit im Team der Entlastung, Stützung und Stärkung des gesamten Kollegiums dient, wenn die Struktur klar und die jeweilige Aufgabe für die einzelne Lehrkraft zu bewältigen und mit den anderen Aufgaben vereinbar ist. Als wichtige Bausteine der Professionalisierung nannte sie die Fortbildungen der Lehrkräfte, die sich thematisch an den Erfordernissen der Schule orientieren müssen, sowie die Weitergabe von Wissen und Know-How von demnächst ausscheidenden Lehrkräften an die nachfolgende Generation.

Die Module der Herbsttagung 2015 beschäftigten sich mit der Personalentwicklung aus unterschiedlichen Richtungen:
Modul 1 Mitarbeiter-Vorgesetzten-Gespräch
Belastung oder sinnvolles Führungsinstrument?
Im Modul 1 stellte Heike Körnig, Schulrätin in Lichtenberg, das Mitarbeiter-Vorgesetzten-Gespräch als Führungsinstrument vor, das die Möglichkeit zu einem institutionalisierten Gespräch in regelmäßigem Abstand bietet. In der praktischen Umsetzung stellte Frau Körnig ihre selbst erstellte Arbeitsvorlage vor. Die hier genutzte „Vierseitenperspektive“ richtet den Blick auf die Aspekte „das kann ich“, „das könnte ich“, „das fällt mir schwer“ und „das müsste unbedingt verändert werden“. Schulleitung und Lehrkraft füllen hierzu vor dem Gespräch die Arbeitsvorlage als Gesprächsgrundlage aus. Weiterhin werden auch Fragen zu Fortbildungen und gelesener Literatur beantwortet.
Vorteile sieht Frau Körnig in der Anregung von Selbstreflektion und in der Sensibilisierung für Fortbildungen und Fachliteratur sowie in der gegenseitigen Wertschätzung, die durch das Gespräch deutlich wird.
Modul 2 Organisation und Kommunikation in der Schule
Wie lässt sich das technische Personal effizient einbinden?
Im Modul 2 nahm Petra Göricke, Kommunikationstrainerin und Coach, die Kommunikation mit Schulsekretär/innen und Hausmeister/innen in den Fokus der Betrachtungen. Beide nehmen vielfältige Aufgaben wahr und sind häufig erste Ansprechpartner bei Konflikten oder Problemen. Sie tragen wesentlich zum professionellen Auftritt der Schule bei.
In einer (möglichst wöchentlichen) gemeinsamen Beratungszeit müssen Aufgaben, Befugnisse sowie gegenseitige Erwartungen besprochen und abgesprochen werden. Voraussetzungen für gelingende Beratungen sind eine angenehme Arbeitsatmosphäre und ein wertschätzendes Klima. Frau Göricke rief den Teilnehmern den „Dreisatz der Kommunikation“ ins Gedächtnis, nach dem die Glaubwürdigkeit dessen, was wir sagen, nur zum geringsten Teil vom gesprochenen Wort abhängig ist, sondern viel stärker von Stimme und nonverbaler Körpersprache.
Modul 3 Das mittlere Management an der Schule
Sinnvoll delegieren – wie geht das?
In Modul 3 diskutierte Frau Dammann die Frage, wie die Delegation von Schulentwicklungsaufgaben gelingen kann. Ausgehend von der Erkenntnis, dass Schulleitungstätigkeit heute vor hochkomplexen Aufgaben und einem erheblichen quantitativen und qualitativen Zuwachs der Aufgabenbereiche steht, rückt die Forderung nach einem mittleren Management immer stärker in den Fokus sowohl von Schulleitungsverbänden als auch zunehmend von diesbezüglichen wissenschaftlichen und bildungspolitischen Publikationen. In der Arbeitsgruppe stellte die Referentin folgerichtig verschiedene Optionen zur Entwicklung eines effektiv arbeitenden mittleren Managements zur Diskussion. Für die Wahl des methodischen Vorgehens sei es sinnvoll, diesen Bereich von Schulentwicklung sowohl aus der Perspektive des Leitungspersonals wie auch aus der Sicht des Kollegiums zu betrachten und die spezifischen Kompetenzen aller Mitglieder des Kollegiums zu erkennen und spezifische Talente zu fördern.
Die gezielte und bewusste Entfaltung von besonderen Kompetenzen im Kollegium sahen die Diskussionsteilnehmer als unverzichtbare Voraussetzung für die Etablierung einer mittleren Leitungsebene an. Bezogen auf die „Talente“ von Schulleitung bedarf es nach Frau Dammann einer ausgeprägten „Antinomiefähigkeit“. Gemeint ist die Fähigkeit von Schulleitungsmitgliedern, auch mehrdeutige Situationen und widersprüchliche Verhaltensweisen, aber auch kulturell bedingte Widersprüche zu „ertragen“. Grundsätzlich muss Schulleitung über eine ausgeprägte Fähigkeit verfügen, mit Konflikten konstruktiv und produktiv umzugehen. Weitere „Schlüsselworte“ für die Diskussion waren die Begriffe „Rollenklarheit“ und „Allparteilichkeit“. Will heißen: Schulleitung muss sorgfältig vermeiden, sich bei innerschulischen Konflikten einseitig oder gar parteilich zu exponieren.
Modul 4 Gesundheit im Kollegium als Teil der Personalverantwortung
Ein aktiver Workshop zum Gesundheitsmanagement
Im Modul 4 vermittelten Dirk Medrow, Referent für Gesundheitsförderung, SenBJW, und Uta Jatkowski, Beratungslehrerin im SIBUZ Neukölln, aktiv und kurzweilig, wie gut schon eine leichte körperliche Bewegung tut, wie erholsam und leistungsfördernd eine kurze bewusste Pause ist und wie viel Spaß und Zusammengehörigkeitsgefühl dabei entstehen. Im Wechsel von Theorie-Blitzlichtern und aktiven Übungen wurden Möglichkeiten aufgezeigt, wie eine kontinuierliche aktive Gesundheitsförderung für das Kollegium gelingen kann. Der nächste „Studientag zur Gesundheit“ wurde auf diese Weise gedanklich bereits vorstrukturiert.
Modul 5 Die Balance zwischen professioneller Nähe und Distanz
Belastende Situationen im Schulalltag souverän meistern
Isolde Lenniger, Diplom-Psychologin und Coach, lotete mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Moduls 5 „die Balance zwischen professioneller Nähe und Distanz“ aus. Im ersten Teil erörterte sie die Auswirkungen von zu geringer Distanz auf die Gesundheit, das Privatleben, die berufliche Rolle und die Persönlichkeit. Anschließend widmete sie sich den Auswirkungen von zu starker Distanz. Im zweiten Teil ging es um die Frage: „Was tun, um die professionelle Distanz angemessen zu wahren?“ Die theoretischen Aspekte unterlegte sie dabei mit Beispielen aus dem Schulalltag. Insgesamt ein recht plastischer Vortrag, der – wie die Workshop-Teilnehmer in der Abschlussrunde zurückmeldeten – durch seine Praxisnähe und die geringe Theorielastigkeit direkt im Alltag umsetzbare Techniken an die Hand gab.

Abschluss-Vortrag mit Diskussion
Zum Ausklang der Tagung diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Abteilungsleiter Siegfried Arnz über aktuelle Fragen der Schulpolitik. Hier wurde vor allem die problematische Situation der Stellenbesetzungen für Lehrkräfte an den Grundschulen und Förderzentren in den Mittelpunkt gestellt und das fehlende mittlere Management an diesen Schulen, aber auch weitere Entlastungsstunden für die Schulentwicklung an allen anderen Schulen eingefordert.

      

    
2014 Herr Prof. Dr. Döring hielt den Eröffnungsvortrag

SCHULE ENTWICKELN

Es wurden fünf Module jeweils vormittags und nachmittags angeboten:

1. Ungenutzte Potentiale [Leitung Herr Mier]
2. Pitching [Leitung Frau Kurmann]
3. Situiertes Lernen [Leitung Herr Prof. Dr.Döring]
4. Schulleiter als Dienstvorgesetzter [Leitung Herr Kuhn]
5. Schule im Aufbruch [Leitung Frau Rasfeld]
Zusammenfassung
   

2013

 


Schule im Aufbruch
Eine Lernkultur der Potenzialentfaltung


In einem inspirierenden Vortrag stellte Margrit Rasfeld ihre Vision einer modernen Wissensvermittlung vor, die sie als Schulleiterin der Evangelischen Schule Berlin-Zentrum auf beeindruckende Weise umsetzt. Anerkennung, Wertschätzung und Zuwendung, zugleich auch herausfordernde Aufgaben sowie differenzierte Wahlmöglichkeiten sind hier die Erfolg versprechenden Voraussetzungen für die Potenzialentfaltung und Motivation der Schülerinnen und Schüler.
Eingeleitet durch einen radikalen Paradigmenwechsel, der auf einen Fachunterricht in 45-Minuten-Sequenzen verzichtet, arrangiert Frau Rasfeld das Lernen an ihrer Schule nach dem Prinzip „Ich kann“ statt „Du darfst“. Lernbüro, Projektarbeit, Werkstatt, Wahlpflicht, Klassenstunde sowie Schulversammlung, das persönliche Projekt (soziale) Verantwortung und die dreiwöchige Herausforderung außerhalb Berlins ermöglichen den Jugendlichen ein Lernen an lebensnahen Aufgaben in vernetzten Zusammenhängen, orientiert an eigenen Interessen und individuellen Lernerfordernissen.
Dem Vortrag schloss sich eine muntere Fragerunde in Gruppen an. Hier beantworteten die Schülerinnen und Schüler, die Frau Rasfeld als Schulexpertinnen und –experten begleiteten, die interessierten Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Auf lebendige Weise rundete sich so das Bild von einer aufgeweckten, selbstbewussten und zugewandten Schülerschaft dieser Schule.
Im letzten Teil der vierstündigen Veranstaltung diskutierte Frau Rasfeld mit den Teilnehmenden und zeigte durch vielfältige Beispiele auf, wie die eigene Schule ebenfalls zur „Schule im Aufbruch“ werden kann.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage

http://www.ev-schule-zentrum.de
 

 

2012

 

Hilfe, ich leite eine Schule
Prof. Dr. Stephan Huber
Leiter des Instituts für Bildungsmanagement und Bildungsökonomie der Pädagogischen Hochschule der Zentralschweiz in Zug.
Zusammenfassung des Referates


Modul 1: Professionelle Schulsekretariate


Modul 2: Change Management – Begleitung von Schulveränderungsprozessen


Modul 3: Professionelle Schulsekretariate


Modul 4: eGoverment@school

Modul 4: eGoverment@school Folien


Modul 5: Professionelle Schulleitung – Realität oder Vision?
 

2010

 

Gelungene Inklusion an unseren Schulen?
Claudia Tietz, Sozialverband Deutschland (SoVD)
Referat zum Nachlesen

[Sie benötigen hierfür auf Ihrem PC ein Power-Point-Programm]
Anhang

Douglas Ross, Eltern für Integration e.V.
 

2009

 

Schulstrukturreform: Aufbruch oder Augenwischerei?
Prof. em. Dr. paed. Klaus-Jürgen Tillmann, Bielefeld
Referat zum Nachlesen
 

2008

 

Schulleitung in Berlin: Quo vadis?
Frau Prof. Dr. Felicitas Thiel, Berlin
Referat zum Nachlesen
 

2007

 

Das Unmögliche möglich machen — Schulmanagement in Berlin
Herr Prof. Dr. Hans Döbert, Erfurt
Referat zum Nachlesen

Herr PD Dr. Peter O. Chott, Memmingen
Referat zum Nachlesen
 

2006

 

Schule auf der Jagd nach Qualität –Schulleiter als Freiwild?
Prof. Dr. Dres h.c. Rolf Dubs, St. Gallen (CH)
 

2005

 

Schulleitung und Schulaufsicht - eine Chance für die Zukunft?
Prof. Dr. Hans-Günter Rolff, Dortmund
Referat zum Nachlesen
 

2004

 

Professionalisierung von Schulleitung: Anforderung und Konsequenzen
Dr. Stephan Huber, Erfurt
 

2003

 

Schule im Wettbewerb
Dr. Thomas Riecke-Baulecke, Kiel
 

2002

 

Modernes Personalmanagement
Hartmut Holzapfel, Hessen
 

2001

 

Schulqualität durch Führung
Prof. Dr. Felix von Cube, Heidelberg
 

2000

 

Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung in Berliner Schulen
Prof. Dr. Herbert Altrichter, Linz (A)
 

1999

 

Pädagogische Schulentwicklung in Berlin
Prof. Dr. Heinz Klippert, Landau
 

1998

 

Schule 2000 in Berlin
Tom Stryck, Berlin
 

1997

 

Schulleiter – Pädagoge oder Manager
Prof. Dr. Heinz S. Rosenbusch, Bamberg
 

1996

 

Lebensraum Schule – Reformen in der Schule inmitten einer sicher verändernden Gesellschaft
Prof. Dr. Rainer Winkel, Berlin
 

1995

 

Wie viel Freiheit braucht die Schule? „Schule in erweiterter Verantwortung“
Gernot Lückert, Bremen
 

1994

 

Schule gemeinsam gestalten – Veränderte Rollen von Schulleitung und Eltern
Prof. Dr. Rudolf Krüger, Flensburg
 

1993

 

Autonome Schule – ein neues Verhältnis zwischen Schulleitung und Schulaufsicht
Prof. Dr. Theo Liket, BB Hemstede (NL)
Prof. Dr. Hübner, Berlin
 

1992

 

Schulentwicklung durch Schulleitung
Prof. Dr. Hans-Günter Rolff, Dortmund
 

1991

 

Pädagogisch führen
Dr. Richard Bessoth, Koblenz
Hans H. Münch, Neustadt /W.