H E R B S T T A G U N G   2 0 1 7


 
Schulleitungen stärken
Handlungsspielräume in der eigenverantwortlichen Schule nutzen

 
Tagungsverlauf

 
  • ab 08.15 Uhr Einlass – Gelegenheit zum Besuch der Aussteller
  • 09.00 Uhr Eröffnung
  • 09.15 Uhr Impulsvortrag: Schulleitungen stärken
    Thomas Duveneck, Leiter der Abteilung II in der Senatsverwaltung für Bildung
  • 10.30 Uhr Kaffeepause
  • 11.00 Uhr Modulphase 1
  • 12.15 Uhr Mittagspause
  • 13.15 Uhr Modulphase 2
  • 14.30 Uhr Kaffeepause
  • 15.00 Uhr Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie (angefragt)

 
Das Berliner Schulgesetz hat die Eigenverantwortung der Schulen in vielen Bereichen erheblich gestärkt. Die Schulen legen ihre pädagogischen Ziele, Schwerpunkte und Organisationsformen im Schulprogramm fest und konkretisieren die Vorgaben des Rahmenlehrplans im schulinternen Curriculum. Die Sicherung der schulischen Qualität, finanzielle Verantwortung im Rahmen von Budgetierung sowie Personalführung und Personalentwicklung gehören ebenfalls zu den Aufgaben der Schulleitung.

Der Vortrag will zu einem selbstbewussten Umgang mit der stark gewachsenen Verantwortung ermutigen und Möglichkeiten aufzeigen, die Gestaltungsspielräume der eigenverantwortlichen Schule für die Schulentwicklung gezielt zu nutzen.
 

 
 
Modul 1 Schulaufsicht im Wandel
Welche Beratung und Unterstützung braucht die eigenverantwortliche Schule?
von Meinhard Jacobs, Oberschulrat i.R.
Das Berliner Schulgesetz legt in § 7 fest, dass die Schulen Unterricht, Erziehung, das Schulleben sowie ihre personellen und sachlichen Angelegenheiten „selbstständig und in eigener Verantwortung“ regeln und dabei von den Schulbehörden zu unterstützen sind. Was das allerdings im Detail - und vor allem im Konfliktfall - für das Verhältnis von Schulaufsicht und Schule konkret bedeutet, ist nie eindeutig geklärt worden.
Im Workshop soll diskutiert werden, wie Schulen die Eigenverantwortung für sich verstehen und welche Konsequenzen daraus für eine Schulaufsicht folgen (müssen), die sich als Partner der Schulleitung versteht.
 
Modul 2 Change Management
Veränderungsprozesse in der Schule professionell gestalten
von Doris Wietfeldt, Beraterin für Veränderungsprozesse und Interkulturelle Schulentwicklung
Schule befindet sich im ständigen Wandel. Doch wie kann ich in meiner Schulleitungsrolle mit dem sich daraus ergebenden Druck umgehen und dabei verstehen, wo ich selbst und meine Schule gerade stehen? Wie kann ich die Schulgemeinschaft auf dem Weg zu neuen Schulentwicklungszielen „mitnehmen“? Und wie kann ich aus Widerständen Ziele entstehen lassen?
Mit dem im Workshop vermittelten Kernwissen über Veränderungsprozesse kann das eigene Leitungshandeln neu verstanden und professionell ausgerichtet werden.
 
Modul 3 Führung durch Kommunikation
Konzepte zur Strukturierung schulischer Kommunikation
von Hans Harnos, Oberschulrat i.R.
Schulisches Handeln ist Kommunikation, das wissen Sie, weil Sie dieses als Schulleiterin und Schulleiter tagtäglich erfahren! Die Qualität der vorhandenen oder aufzubauenden Kommunikationsstruktur ist entscheidend dafür, wie die sich selbst organisierende Schule lernt, lebt und arbeitet - und wie Sie sie führen können. Ihre kommunikative Aufgabe als Führungskraft ist, die gemeinsame Arbeit besser zu gestalten, gemeinsam Lösungen zu finden und die Selbstbestimmung zu stärken.
Um diese Aufgabe herauszuarbeiten, werden zunächst Erkenntnisse aus der Systemtheorie zur Selbstorganisation – an Beispielen aus dem Alltag - dargestellt. Dieses Modul ist zugleich eine Einladung, die Kommunikationsstruktur Ihrer Schule zu reflektieren und Ihr Konzept dazu weiterzuentwickeln.
 
Modul 4 Beschwerdemanagement
Systematisch, konstruktiv und transparent
Marc Schulte, Studiendirektor, zuständig für Beschwerdemanagement in der SenBJF und Saraya Gomis, Anti-Diskriminierungsbeauftragte für Schulen in Berlin
Beschwerden gehören zum Schulalltag. Der Umgang mit ihnen sollte nach klaren Regeln transparent und konstruktiv erfolgen. In dem Workshop wird die Arbeit des Beschwerdemanagements in der Senatsverwaltung vorgestellt. Gerade im Umgang mit diskriminierenden Vorfällen an Schulen sollen Möglichkeiten zur Professionalisierung aufgezeigt werden.
Zudem erhalten in Berlin Beschwerden häufig sehr schnell und manchmal auch unerwartet eine Brisanz auf politischer Ebene oder in den Medien. Der Workshop soll auch dazu dienen, hierzu Erfahrungen auszutauschen und zu überlegen, welche Regeln es zu beachten gilt.
 
Modul 5 Auf dem Weg zur inklusiven Schule
Wie kann Inklusion in der Schule gelingen?
von Mario Dobe, Projektleiter „Inklusion“ in der SenBJF
Im Schulalltag bedeutet Inklusion das gleichberechtigte Lernen von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Behinderung in einer Lerngruppe. Die inklusive Schule erkennt und fördert die Potentiale und Begabungen aller Lernenden. Dadurch wird die Schule zum gemeinsamen Lernort für Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Begabungen und Interessen mit ihren jeweils individuellen Lern- und Unterstützungsbedürfnissen.
Im Workshop wird zunächst geklärt, was Inklusion in der Erziehung und Bildung bedeutet und welche Voraussetzungen für gelingende Inklusion notwendig sind. Es werden die Unterstützungssysteme vorgestellt und die Herausforderungen und Chancen der Inklusion im Rahmen der eigenständigen Schule diskutiert.
 

 
Zeit

 
Mittwoch, 27. September 2017
09:00 Uhr - 16:00 Uhr

 
Ort

 
Tagungshotel in Berlin am Hauptbahnhof
Lehrter Straße 68
10557 Berlin-Mitte
Keine Parkplätze am Tagungshotel vorhanden


Wegbeschreibung zum Ausdrucken (Google Maps)

 
Kosten 45,- Euro, für Nichtmitglieder 55,- Euro

 
Anmeldung

 
bitte bis zum 15. September 2017

 
Kursnummer

 
1799

 
Modulwunsch

 
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